Was bedeutet “Dropshipping” eigentlich?

Immer öfters hört man im Online Marketing diesen Begriff “Dropshipping”. Doch um was handelt es sich eigentlich dabei? Wenn du jetzt nach der deutschen Bedeutung suchst, helfen wir dir gerne aus: Streckengeschäft. Hierbei handelt es sich um ein ganzes einfaches System im Handel, mit welchem man im optimalen Fall automatisiert als Zwischenhändler Ware von A nach B verschicken & verkaufen kann. Somit ist man als “Dropshipper” ein klassischer Zwischenhändler.

Wie funktioniert “Dropshipping”?

Das System Dropshipping ist ganz einfach erklärt: Dein Kunde wird durch eine deiner Werbeanzeigen auf ein Produkt aufmerksam und erwirbt dieses auf deiner Website. Sobald der Kauf bei dir eingegangen ist, leitest du die Bestellung an deinen Hersteller bzw. Großhändler weiter, der diese dann an den Endkunden versendet. Hierbei erhält der Kunde von dir automatisiert eine Bestellbestätigung, Rechnung, Lieferstatus etc.

Wie du das nun so automatisierst einrichten kannst, dass du dieses Business mit ganz wenig zeitlichem Aufwand betreiben kannst, zeigen wir dir in unseren Dropshipping Mastery Kurs, aber dazu später mehr. Seid gespannt!

Wie fange ich ein “Dropshipping Business” an?

Natürlich ist das eine der ersten Fragen: Wie fange ich eigentlich an? Deswegen kommen wir gleich zu den Dingen, die du am Anfang brauchst, um sofort durchstarten zu können:

  • Website
  • Gewerbeanmeldung
  • Domainerwerb
  • Facebook-Konto
  • Mindestens 18 Jahre alt
  • Bankkonto & Kreditkarte

Website

Mit deiner Website eröffnest du deinen Kunden das Portal zu deinen Produkten und natürlich ebnest du dir selbst den Weg zu täglichen Umsätzen. Es gibt etliche Websitenanbieter, die dir die tollste Technik & Umsetzung versprechen, nur halten diese das meistens nicht ein.

Deswegen gleich unsere Empfehlung für den Start: Shopify. Der Anbieter Shopify bietet jedem Nutzer bereits von Anfang an sehr gute Vorlagen, um durch das Baukastensystem relativ schnell & einfach einen profitablen Shop aufbauen zu können. Hierfür brauchst du kein Expertenwissen sowie Programmierkenntnisse. Diese Vorlagen wurden bereits von tausenden Menschen vor dir getestet und zu den besten Vorlagen gewählt, also keine Sorge!

Gewerbe

Um ein Dropshipping Business überhaupt ins Leben zu rufen, benötigst du als erstes ein Gewerbe. Hierbei gibt es zwei Formen, die wir dir empfehlen: das Kleingewerbe sowie die UG bzw. GmbH. Um den zeitlichen & finanziellen Aufwand schon am Anfang des Dropshippings so niedrig wie möglich zu halten, ist unsere Empfehlung ganz klar das Kleingewerbe. Hierfür musst du lediglich zu deinem örtlichen Gewerbeamt gehen und dort ein Kleingewerbe anmelden. Solltet ihr hierfür nach Vorlagen suchen, findet ihr diese hier verlinkt oder natürlich auf der Homepage eurer Stadt. Dieser Vorgang dauert meist nicht einmal 30 Minuten und ist sehr kostengünstig. Auf langfristige Sicht wirst du natürlich auf eine Gesellschaftsform zurückgreifen, bei der du nur beschränkt haftbar bist, die GmbH. Solltest du Fragen zu den Gesellschaftsformen haben, haben wir dir hier eine Seite verlinkt, die die Gesellschaftsformen sehr gut & leicht verständlich erklärt.

Facebook-Konto

Viele fragen sich vielleicht, wieso Facebook jedes Jahr Milliarden Umsätze erzielt, ohne aber für eine Mitgliedschaft Geld zu verlangen? Ich verrate es euch: mit Werbung. Facebook ist in den letzten Jahren zum Spitzenreiter in Sachen “Online Werbung schalten” geworden, das sogar Google in den Schatten stellt. Durch die Tatsache, dass die Nutzer auf sozialen Medien ihre persönlichen Informationen preisgeben wie Alter, Vorlieben etc., stellt dies natürlich die perfekte Grundlage für personalisierte Werbung. Und genau das setzt Facebook par excellence durch und ist dadurch zum Global Player aufgestiegen.

Genau aus diesem Grund nutzen Dropshipper zu 90% Facebook für Werbung, das heisst: wenn ihr noch kein Facebook Konto habt, dann wird es jetzt Zeit. Denn die Voraussetzung, um Facebook geschäftlich zu nutzen, ist nun einmal ein eigenes Facebook-Profil. Ist dieses erstellt, ist der Schritt zum Facebook Business Konto nur noch ein Katzensprung.  Wie das Werbung-Schalten jedoch genau funktioniert, würde jetzt den Rahmen dieses Blogs sprengen und deswegen haben wir dies gebündelt in unseren Dropshipping-Masterkurs gepackt.

Alter

Aufgrund der Behördengänge, der Kreditkartenbeantragung, sowie der Einfachheit im Geschäftsleben als Volljähriger sehen wir das 18te Lebensjahr als Voraussetzung, um im Dropshipping zu starten.

Bank- sowie Kreditkartenkonto

Bezüglich des Bankkontos reicht euch ein normales Konto bei einer lokalen Bank für den Anfang völlig aus. Für die Zukunft stellt ihr natürlich euer Business auf ein Geschäftsbankkonto um, damit ihr einfach mehr Übersicht für die Buchhaltung habt und privat & geschäftlich trennen könnt. Dem Thema Kreditkarte müsst ihr euch leider widmen, da viele Funktionen und Anbieter im Dropshipping-Bereich, die Ihr nutzen werden, dies benötigen. Hierfür reicht auch keine Kreditkarte auf Guthabenbasis aus. Um euch die Suche zu erleichtern, haben wir euch hier eine Seite verlinkt, die die besten Kreditkartenanbieter auflistet.

Habt ihr nun dieses Grundgerüst errichtet, könnt ihr schon durchstarten, und endlich eure ersten Umsätze mit Werbung erzielen.

Bedenkt immer: sobald ihr den Schritt in die Selbstständigkeit wagt und den Wagen ins Rollen gebracht habt, haltet ihn am Laufen und ihr werdet unaufhaltsam! Nicht nur im Dropshipping sondern generell! Das versprechen wir euch!

 

Wie hoch sind die Anfangskosten?

Fixkosten

Konzentrieren wir uns zunächst auf die Fixkosten des Dropshippings, die am Anfang immer anfallen. Wir haben euch im folgenden alle Fixkosten aufgelistet:

  • Shopify (Basic: 29€/Monat)
  • Domain (ca. 5€ im Monat)
  • Online Kanzlei Betreuung bezüglich Impressum, Datenschutz, AGBS, Widerruf etc. (ca. 10-15€ je nach Anbieter)
  • Gewerbehaftpflichtversicherung (ca. 30€/ Monat)
  • Steuern im deutschsprachigem Raum (Deutschland: 19%, Schweiz: 8%, Österreich: 20%)

Wir sind bei den Kosten sehr transparent, um euch zu zeigen, welche Kosten wirklich anfallen und womit ihr zu rechnen habt. Die Gewerbehaftpflichtversicherung sehen wir als absolutes Muss! Stellt euch vor, ein Kunde verletzt sich schwer mit eurem Produkt und verklagt euch daraufhin: Glaubt uns, eine Gewerbehaftpflichtversicherung ist ein absolutes Muss!

Variable Kosten

Natürlich gibt es noch die variablen Kosten: Werbekosten sowie zusätzliche Applikationen. Da diese, wie das Wort schon sagt, variabel sind, können wir dazu keine Aussagen machen. Je besser eure Werbeanzeige, desto geringer werden die Werbekosten, da diese euch mehr Umsatz bringen.

Der Erfolgsfaktor

Damit ihr auch hier nicht euer Geld verschwendet für Werbung, die euch wenig bis gar keine Umsätze generiert, ist hier einer unserer wichtigsten Tipps generell im Business bzw. Online Business:

Lasst euch helfen und lernt von Menschen, die damit erfolgreich sind, was ihr gerne tun möchtet. Nehmt einmal vielleicht ein paar Euro mehr in die Hand, und lasst euch viel schneller und viel einfacher zum Erfolg führen, anstatt sehr viel Lehrgeld zu zahlen, um deswegen vielleicht am Ende enttäuscht vom Felde ziehen zu müssen.

Jeder von euch kennt bestimmt große Fußball Stars wie Christiano Ronaldo oder auch Lionel Messi. Wusstet ihr, dass jeder dieser Sportler einen eigenen Coach hat? Wusstet ihr, dass jeder professioneller Sportler generell einen Coach hat bzw. hatte? Glaubt ihr das ist Zufall? Glaubt Ihr Erfolg ist ein Zufallsprodukt?

Unsere Antwort lautet: Nein, ist es nicht. Die erfolgreichsten Menschen lernten immer von den besten und nahmen sich die besten als Vorbild, um von ihnen zu lernen und schneller an ihr Ziel zu gelangen als andere.

Denkt einmal darüber nach und entscheidet euch, wie ihr euren Weg beschreiten wollt:

Mit einer Person, die viel erfolgreicher ist als ihr und euch Abkürzungen zeigt, die ihr nie geahnt habt oder kämpft ihr  euch alleine nach oben?

Wir bestreiten gar nicht, dass der zweite Weg zum Erfolg nicht möglich ist, nur muss man nicht immer hart arbeiten, um erfolgreich zu sein, sondern smart!

Gibt es Hürden, wenn ja welche sind das?

Die allergrößte Hürde im Dropshipping ist aus unserer Sicht definitiv das eigene Durchhaltevermögen. Zu Beginn werdet ihr viele Produkte sowie Werbeanzeigen testen müssen, um am Ende euer „Winning Product“ zu finden. Aus der Erfahrung heraus geben an diesem Punkt die meisten schon auf, obwohl das Ziel bereits in greifbarer Nähe war. Wir haben damals zum Beispiel sieben Produkte testen müssen, um dann mit dem Achten endlich das „Winning Product“ zu finden.

Unser Tipp: Haltet durch! Testet so viele Produkte wie möglich und optimiert eventuell nochmals eure Werbeanzeigen. Eure Geduld wird sich lohnen!

Wie ihr höchst profitable Werbeanzeigen erstellt und somit gleichzeitig euren Geldbeutel schont, erfahrt ihr ausführlich in unserer Dropshipping Masterclass.

Weiterhin ist ein großer Teil eurer zukünftigen Arbeit natürlich der Kundensupport. Sollte dieses Kapital euch überhaupt nicht zusagen, keine Sorge, auch hierfür haben wir eine Lösung: unser Email-System. Hiermit haben wir es geschafft nach der erfolgreichen Bestellung durch gezielten Emailversand die Kundenanfragen so gering wie möglich zu halten. Um auch im vornherein die Anfragen zu minimieren, empfehlen wir jedem eine FAQ-Seite zu erstellen. Ihr werdet sehen, schon allein durch diese beiden Implementierungen hält sich der Aufwand auf Dauer sehr gering und ihr könnt euch stets auf die wichtigen Dinge konzentrieren.

 

Welche Zahlungsanbieter nutzt man im Dropshipping?

Es gibt natürlich sehr viele unterschiedliche Zahlungsanbieter mit verschiedensten Leistungen. Um euch hier eine Übersicht zu geben, haben wir uns auf die zwei wichtigsten Anbieter beschränkt: PayPal und Stripe.

Derzeit bezahlen über 80% der Kunden im deutschsprachigen Raum mit PayPal. Aus diesem Grund darf es natürlich nicht eurem Zahlungsangebot fehlen. Da auch hier der Trend steigend ist, halten wir nach wie vor an PayPal fest und können es euch ohne schlechtes Gewissen weiter empfehlen. Da natürlich nicht jeder mit PayPal zahlen wird und manche auch einmal auf eine Kreditkarte zurückgreifen werden, empfehlen wir: Stripe. Mithilfe von Stripe ermöglicht ihr euren Kunden mit Visa sowie Mastercard zu bezahlen. Somit sind mit diesen beiden bereits die wichtigsten Zahlungsmethoden abgedeckt und es steht eurer Umsetzung nichts mehr im Wege.

Benötige ich wirklich nur zwei Anbieter? Ja, und nein. Natürlich habt ihr die Möglichkeit noch weitere Zahlungsanbieter im Dropshipping mit einzubinden. Weitere wären zum Beispiel Amazon Pay, Apple Pay etc. Aus unserer Erfahrung heraus sind diese beiden jedoch die stärksten Vertreter und lassen eigentlich fast keinen Kunden außen vor.

 

Welche Produkte und Nischen gibt es? Wie finde ich diese?

Generell beziehen wir all unsere asiatischen Produkte von einem Portal: Aliexpress. In den letzten Jahren hat sich Aliexpress zu einem Global Player weiterentwickelt und bietet euch eine riesige Produktauswahl. Um auch hier den Überblick zu behalten, haben wir euch die wichtigsten Produkte sowie Nischen im Dropshipping auf einer Liste zusammen gestellt. Tragt euch dafür einfach in unseren Dropshipping Newsletter[Verlinkung] ein und ihr erhaltet diese Gratis!

Im fortgeschrittenen Dropshipping-Business habt ihr jedoch zeitlich nicht mehr die Möglichkeit jede Bestellung einzeln über Aliexpress abzuwickeln. Und hier unser Tipp: Sucht euch einen Händler.

Ein Händler ist nach unser Meinung einer der ausschlaggebensten Punkte im Dropshipping. Er ermöglicht euch nicht nur schnellere Lieferzeiten, sondern kann euch Produkte, die in Aliexpress gelistet sind, weitaus günstiger anbieten. Ist das nicht genial?

Wie ihr nun einen Händler findet und wie ein gutes Anschreiben auszusehen hat , erfahrt ihr in unserer Masterclass.

 

Mit was für Gewinnen kann man im Dropshipping rechnen?

… das hängt natürlich von der Effektivität eurer Werbeanzeigen sowie dem Aufbau eurer Verkaufsseite ab. Da ihr primär mit Facebook Werbung schalten werdet, dürft ihr euch das wie eine direkt proportionale Beziehung mit eurem Umsatz vorstellen. Habt ihr eine gute Anzeige und viele Menschen, die damit interagieren, ist euer Gewinn nach oben hin skalierbar. Umso mehr Werbebudget ihr Facebook zur Verfügung stellt, desto effektiver streut und verbreitet Facebook eure Anzeige, wodurch eure Umsätze bei richtiger Skalierung buchstäblich ins unermessliche steigen können.

Ein erfolgreicher Dropshipper kann es gut und leicht schaffen im Monat 20.000€ zu verdienen. Bedenkt immer: Es gibt allein in Deutschland auf Facebook über 50 Millionen Nutzer, die alle eure potenziellen Kunden sind. Schafft ihr es zum Beispiel ein 10€ Produkt an 2000 Leute zu verkaufen, habt ihr bereits die 20.000€ erreicht. Natürlich scheint es am Anfang schwer, 2000-Mal ein Produkt zu verkaufen, splittet ihr aber die 2000 Käufe auf mehrere Produkte, ist das ganze schon gar nicht mehr so unrealistisch.

Für uns ist Dropshipping nicht umsonst so ein spannendes Thema, um passiv sehr gut zu verdienen und endlich den Weg zu ebnen, frei und unbestimmt zu leben.

 

Wie häufig sind Reklamationen im Dropshipping? Wie geht man damit um?

Die Reklamation steht und fällt mit euren Produkten sowie eurem Reklamationsmanagement. Unser Tipp für eine garantierte Senkung der Reklamationsquote: Testet das Produkt selbst.Wenn ihr die Chance habt, euer Produkt im vornherein zu testen, dann tut das. Schaut am besten einmal auf Amazon nach, ob es dieses schon gibt und bestellt euch dieses nach Hause. Sollten die Produkte euch qualitativ und funktionell gefallen und ihr damit eurem Kunden einen Mehrwert schaffen könnt, fangt an diese zu bewerben.

Natürlich gibt es auch Produkte von Aliexpress, die ihr nicht auf Amazon findet. Dann habt ihr die Qual der Wahl: Wollt ihr solch ein Produkt bewerben, ohne dass ihr es je selbst getestet habt oder nicht?

In der Praxis beginnt man im Dropshipping anfangs meist ohne dem Testen der Produkte. Man orientiert sich primär an den Bewertungen von Amazon sowie von Aliexpress. Sobald ihr die ersten größeren Umsätze generiert habt, wendet sich meist das Blatt und ihr fangt an, eure Produkte auch selbst zu testen, bevor ihr sie bewerbt.

Solltet ihr dennoch Reklamationen bekommen, da die Lieferung beschädigt ankam bzw. ein Bestandteil des Produktes fehlte oder der Kunde einfach unzufrieden war mit der langen Lieferzeit, keine Sorge: Es gibt für jeden Vorfall eine kundenorientierte Lösung. Die Reklamationsquote unserer Shops liegt derzeit bei ca. 4%. Wie schon erwähnt, der Schlüssel ist euer Beschwerdemanagement sowie eure Produkte. Und sind wir mal ehrlich, eine Reklamationsquote mit 4% im Durchschnitt ist im Vergleich mit anderen Branchen bärenstark.

Wer das Beschwerdemanagement mit Bravour meistern kann, schafft es sogar Reklamationskunden in Langzeitkunden umzuwandeln. Wie das funktioniert zeigen wir euch Schritt für Schritt in unserer Dropshipping Masterclass.

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