Was ist Traden überhaupt?

Das Wort Traden kommt ursprünglich aus dem Englischen und heißt übersetzt „Handeln“.
Also du kaufst und verkaufst. Am besten kaufst du günstig ein und verkaufst gewinnbringend weiter.

Dies machst du also wie jeder Händler aus deiner Umgebung, wie zum Beispiel der Gemüseverkäufer oder der Supermarkt an deiner Ecke, nur dass du beim Traden online mit Aktien, Beteiligungen, Währungen oder Rohstoffen Handel betreibst. Der Unterschied beim Trading gegenüber dem klassischen Aktiengeschäft ist allerdings, dass du keine direkten Wertpapiere oder ähnliches besitzen musst. Du spekulierst lediglich darauf, ob der aktuelle Kurs steigen oder fallen wird.

Als kleines Beispiel:

Du interessierst dich für die im Dax notierte Volkswagen Aktie. Nun kommt dir durch die Medien zu Ohren, dass diese bei ihrer Abgasmessung ein wenig geschummelt haben, was natürlich für deren Image alles andere als Gut ist. Du spekulierst, dass demzufolge wahrscheinlich der Wert ihrer Aktie sinken wird.
Du setzt auf „Put“ oder „Short“.

Wer darf überhaupt Traden?

Im Prinzip darf jeder, der schon länger als 18 Jahre das Licht der Welt erblickt hat und dem die finanziellen Mittel auf einem Bankkonto dafür zu Verfügung stehen, auch am Trading-Markt handeln.

Man brauch weder Zeugnisse, besondere Qualifikationen, Zulassungen oder Schulungen dafür.
Doch gerade bei Letzteren liegt ein enorm großes Problem.

Die meisten wittern beim Trading das schnelle Geld, schöne Autos und Villen am Strand.
Einmal hier spekuliert, einmal dort kurz Geld rein geworfen und zack, Dolce Vita.

Da muss ich euch aber leider Enttäuschen.

So funktioniert das nicht und ihr werdet über kurz oder lang mit herben Verlusten rechnen müssen.
Meistens wird dabei nämlich vergessen, dass eine Menge Grundwissen, Disziplin und Durchhaltevermögen von Nöten ist, um langfristig ein erfolgreicher Trader zu werden und ggf. dann davon leben zu können.

Genau wie in jedem Beruf braucht es viel Zeit, um wirklich zu verstehen, um was es sich beim Traden eigentlich handelt! Die Beziehungen zwischen wirtschaftliche Daten und politischen Statements zu verstehen, ist hierfür ein gutes Beispiel.

– Wie nahe Hoffnung und Enttäuschung doch zusammen liegen –

Und vor allem wie es ist, wenn nach gründlicher Recherche und lückenloser Analyse einen die Realität wieder einholt sowie die Börse einem beweist, dass Traden trotz guter Vorbereitung immer und zu jederzeit ein Risikogeschäft ist.

Ihr müsst euch bewusst sein, dass ihr euch in dem selben Markt bewegt, wie all die anderen Trader und diese im Grunde genommen eure “Konkurrenten” sind. Denn wo einer gewinnt, muss auch ein anderer verlieren.

Was benötige ich zum Traden.

Dies sollte man am besten in zwei Bereiche aufteilen.

Der erste Bereich befasst sich mit der technisch bzw. materiellen Seite des Tradens.

Hierfür benötigt ihr zunächst eine Broker Plattform, von der aus ihr handeln könnt. Natürlich gibt es heutzutage einen riesigen Pool an Broker Plattformen/Softwares, die sich qualitativ teils sehr unterschieden. Damit ihr auch hier widerum Zeit sparen könnt, haben wir euch im folgenden Link schon die besten Plattformen aus unserer Sicht heraus gesucht:

– www.linketc.com –

Ihr solltet euch im Klaren sein, dass ihr dort sehr gut aufgestellt sein solltet:

Ein moderner Rechner und eine schnelle Internetleitung sind hier angebracht, da Kurse sich sehr schnell ändern können und ihr gegebenenfalls sehr zügig darauf reagieren müsst.

Die andere Kategorie, die in meinen Augen die viel wichtigere Kategorie, ist die Mindsetting Kategorie.

Was ist mit Mindset gemeint?

Dort sollte man sich fragen:

  • Warum möchte ich überhaupt Traden?
  • Was ist meine Strategie?
  • Welches Ziel erhoffe ich mir vom Traden?
  • Habe ich die erforderlichen Charaktereigenschaften dafür?
  • Habe ich überhaupt die Zeit, mich parallel zu meinem normalen Job mit dieser umfangreichen Thematik zu beschäftigen?

Die wichtigsten Werkzeuge hierbei sind vor allem starke Charaktereigenschaften wie Disziplin, Durchhaltevermögen, Flexibilität und Geduld mit der Intention, diese gemeinsam dann in Einklang zu bringen.

Sollte man also eher ein ungeduldiger Mensch oder gar das Potenzial für eine Suchtgefahr in sich tragen, ist man am Trading Markt eher fehl am Platz, da dies sehr schnell dazu führen kann, sein ganzes Hab und Gut zu verlieren. Seid hierbei unbedingt ehrlich zu euch selbst!

Wie lerne ich Traden.

Für alle, die jetzt eine Allheilformel erwarten, muss ich euch leider direkt enttäuschen – die gibt es mit 100 prozentiger Sicherheit nicht!

 Jeder Mensch ist verschieden. Verschieden in seinem Charakter, in seiner finanziellen Stärke und seinem Erfahrungsschatz. Der eine lernt schnell, der andere ist eher faul.

Am Anfang steht immer erstmal der Entschluss und damit das Versprechen und die Verpflichtung gegenüber sich selbst- das Commitment!

Im kostenfreien Buch “Finanziell Unabhängig in 12 Monaten” erfährst du eine Menge nützlicher Tipps, die beschreiben, warum es wichtig ist, Traden zu lernen und welche Erfolge damit erzielt werden können.

Will ich das überhaupt?

Möchte ich diesen riskanten und vermutlich anfänglichen kostspieligen Weg überhaupt einschlagen?
Sollte man diese Frage nach all dem bisher gelesenen noch immer mit Ja beantworten, dann lest jetzt weiter.

Es gibt tausende geschriebene Blogs von sogenannten Experten, die über Nacht reich geworden sind. Die einem das Blaue vom Himmel versprechen, indem man nur einmal ihren Post liest. Das ist natürlich alles völliger Blödsinn. Im Leben schenkt euch niemand etwas und man kommt nur zu Erfolg mit Fleiß, Mut und Durchhaltevermögen.

Ich möchte aber nicht alle über einen Kamm scheren.

Es gibt nicht nur schwarze Schafe da draußen, sondern auch wirklich seriöse Menschen, die einen mit ihrem Wissen und Erfahrungen weiter helfen können. Und das zum Teil völlig kostenfrei.

Auf Youtube kann man sich ein sehr gutes Grundwissen aneignen, zum Beispiel ist der Kanal “Tradingdusche” sehr zu empfehlen. Möchtet ihr noch ein bisschen weiter in der Materie einsteigen, dann empfehle ich euch die Seite des DAC. Hier gibt es viel kostenfreien Content und auch die Möglichkeit, in ein Coaching einzusteigen.

Mit diesen Kanälen könnt ihr euch sehr gute Basics aneignen, um dann mit diesen in eurem Demokonto, mit den sogenannten Papertrades, anfangt zu üben und die notwendige Erfahrung zu sammeln.

Was sind Papertrades oder ein Demokonto?

Hier gibt es nicht viel zu sagen.
Ein Demokonto ist ein Konto, was einen realen Konto nachempfunden ist.

Mit dem einzigen Unterschied, dass die Währung die ihr zum Traden besitzt, keine echte Währung mit realen Wert ist, sondern eine fiktive, nicht reale Währung. So etwas bietet eigentlich heutzutage jeder Moderne und seriöse Broker an und in der Regel ist es auch möglich, das Konto beliebig wieder mit der jeweiligen fiktiven Währung zu füllen.

Bei manchem Anbieter ist es jedoch so geregelt, dass man in einen bestimmten Zeitraum eine begrenzte Anzahl an „Aufladungen“ tätigen kann, um das Üben so realistisch wie möglich zu gestalten. Somit steuert man der hohen Suchtgefahr, die das Traden mit sich bringt, ein wenig entgegen.

Und damit sag ich es hier noch einmal, auch auf die Gefahr hin den einen oder anderen von euch zu Nerven:

Traden ist kein kleines Hobby und sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

Hat man sich nun ein Demokonto mit Demogeld erstellt, steht dem Sammeln von Erfahrungen nichts mehr im Weg. Nun kann man sich an seine ersten Trades versuchen. Diese werden Papertrades genannt. Frei übersetzt heißt es dann soviel wie „Spielgeld Handel“.

Wieviel Kapital brauch ich um zu Traden?

Eine Frage, die wohl jedem „Anfänger“ auf den Lippen liegt.
Leider kann man diese nicht pauschal beantworten, da jeder über andere Interessen und Stärken verfügt.

Wenn man beispielsweise mit 500€ beginnt, kann man natürlich nicht erwarten, damit in 2 Wochen zum Multi Millionär zu werden.

Jedoch denke ich, ist es nicht verkehrt, anfangs mit einem recht niedrigen Kapital zu beginnen. Dies dient nochmal dazu, seine erlernten Fähigkeiten aus dem Papertrades (Demokonto) zu prüfen und zu verfeinern. Man könnte dies also beinahe als Demokonto Nr.2 sehen.

Wobei man natürlich nicht vergessen darf, dass es nun um das eigene, hart erarbeitete Geld geht. Aufgrund der heutigen möglichen Hebelfunktionen ist es aber durchaus möglich, aus 500€ ,neben einer Menge Erfahrung, auch einen netten kleinen Gewinn zu erwirtschaften.

Eine Erhöhung des Depots ist natürlich auch jederzeit problemlos möglich.
Aber ich sag es hier auch noch einmal. Lasst euch Zeit damit. Lernt soviel ihr könnt über den Markt, seine Funktionen, sein Verhalten.

Und sucht die für euch beste und passendste Strategie heraus.

Wo kann ich Traden?

Für das Traden gibt es unzählige Broker Angebote auf dem Markt.
Ob nun als Applikation für das Handy, Tablet, auf einem Browser oder klassisch bei der Bank eures Vertrauens: Es gibt sehr viele verschiedene Wege.
Der Weg über die Bank ist allerdings sehr kostenintensiv. Dafür bekommt man verschiedenste Service Angebote. Ob man das nun unbedingt braucht, bleibt natürlich jedem selbst überlassen.

Wir haben auch Nachbarländer.

Mein Rat: Schaut über die Grenzen von Deutschland. Banken aus England oder der Schweiz haben auch ihre Ableger auf dem deutschen Markt und sind bei weitem günstiger. Zudem sollte euer Trading Konto von eurem Giro Konto als kleine Sicherheitsmaßnahme getrennt sein.
So ist es schwieriger das Geld, was man eventuell beim Traden in den Wind setzt, direkt wieder mit dem Girokonto auszugleichen.

Solltest du jedoch tatsächlich nur Zertifikate handeln wollen, dann bietet sich deine Hausbank dafür an.
Jeder, obgleich App, Online Broker oder die direkte Bank, hat seine Vor- und Nachteile.

Die Einen lassen sehr genaue, zum Teil bis in die Millisekunden gehende Intervalle für die Chartanalyse sowie zum Traden zu.
Die Anderen sind eher für langfristige Investitionen geeignet, wohingegen es solche gibt, die sich nur für Indizes oder CFD´s eignen.

Den Unterschied zwischen Traden und langfristigem Investieren, sowie was CFD´s, Indizes, Devisen usw. sind,  erläutere ich euch in einem der nächsten Artikel.

Die Gebühren

…auch Transaktionskosten genannt, ähneln sich in den meisten Fällen.
Jedoch solltet ihr euch IMMER vorab über die Kosten und Gebühren informieren.
Ich habe zum Beispiel gute Erfahrungen beim Traden mit BUX und IQOption gemacht, nutze aber für Investitionen lieber www.finanzen.net bzw. die Onvista-Bank.

Was bleibt am Schluss zu sagen?

Ich hoffe, dass ich euch mit diesem kleinen Beitrag ein wenig die Augen öffnen konnte und nicht allzu viel Angst gemacht habe.

Hinterfragt euch gut ob, Trading etwas für euch ist. Analysiert euer Können mit einen Demokonto solange es euch möglich.

Und solltet ihr euch dann noch immer sicher sein, dass ihr den Schritt gehen wollt, mit echten Geld zu Traden, dann nehmt bitte nur Geld, was ihr auch schmerzfrei entbehren könnt. Bedenkt nochmals, dass beim Trading jederzeit, gerade am Anfang eurer Karriere , die Möglichkeit besteht, dass ihr einen herben Verlust erleidet.

So short so long always is one wrong 😊

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